Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
§ 1 Allgemeines / Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (im Folgenden „AGB") regeln die Geschäftsbeziehung zwischen der onSchool GmbH, Weststraße 11, 57392 Schmallenberg (im Folgenden „onSchool"), und den Personen, welche die von onSchool angebotenen Leistungen in Anspruch nehmen. onSchool und Kund:innen werden nachfolgend gemeinsam als die „Parteien" und einzeln als eine „Partei" bezeichnet.
(2) Diese AGB gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende allgemeine Geschäftsbedingungen der Kund:innen werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, wie onSchool ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Dieses Zustimmungserfordernis gilt in jedem Fall, beispielsweise auch dann, wenn die Kund:innen auf ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen verweisen und onSchool deren Einbeziehung nicht ausdrücklich widerspricht.
(3) Diese AGB gelten unabhängig davon, ob die Kund:innen Unternehmer:innen im Sinne des § 14 BGB oder Verbraucher:innen im Sinne des § 13 BGB sind. Kund:innen sind Verbraucher:innen, soweit der Zweck der georderten Leistungen nicht überwiegend ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann.
§ 2 Vertragsschluss
(1) onSchool bietet ihre Kurse und Weiterbildungen grundsätzlich auf individueller Angebotsbasis an: Nach einer unverbindlichen Erstberatung erstellt onSchool auf Anfrage der/des Kund:in ein Angebot, das von der/dem Kund:in innerhalb der im Angebot genannten Frist (mangels abweichender Angabe: 14 Tage) angenommen werden kann.
(2) onSchool behält sich vor, einzelne Leistungen zusätzlich über einen Online-Buchungsprozess (z. B. eine Warenkorb-/Checkout-Funktion auf der Website) anzubieten. In diesem Fall stellt die Darstellung der Leistungen auf der Website kein rechtlich bindendes Angebot zum Vertragsschluss dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an die Kund:innen, ihrerseits ein Angebot abzugeben. Der/die Kund:in gibt durch Abschluss des Buchungsvorgangs ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages mit onSchool ab.
(3) Der Vertrag zwischen den Parteien kommt durch die Annahme des jeweiligen Angebots zustande (der „Vertrag"). Die Annahme durch onSchool erfolgt per E-Mail durch den Versand einer entsprechenden Annahmeerklärung in Form einer Auftragsbestätigung an die/den Kund:in.
§ 3 Angebotene Leistungen
(1) onSchool bietet verschiedene Leistungen zur digitalen Weiterbildung an, insbesondere in den Bereichen Marketing, Content Creation, Personal Branding und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Arbeitsalltag (die angebotenen Leistungen werden im Folgenden einzeln als „Kurs" oder „Leistung" bezeichnet). Der Inhalt der Kurse wird von durch onSchool ausgewählten Trainer:innen erstellt und den Kund:innen durch onSchool zur Verfügung gestellt.
(2) Die Kurse werden insbesondere in folgenden Formaten angeboten:
- Online-Kurse: mehrwöchige Weiterbildungen mit Live-Unterricht per Videokonferenz.
- Präsenz-Workshops: mehrtägige Veranstaltungen vor Ort, z. B. im Rahmen der SummerSchool.
- Individuelle Unternehmenskurse: auf Anfrage konzipierte, unternehmensbezogene Kurspakete.
(3) onSchool führt ihre Kurse grundsätzlich als Live-Veranstaltungen durch. Vorab aufgezeichnete Kurse ohne Live-Interaktion sind nicht Bestandteil des Angebots.
(4) Die Kurse können einzeln und einmalig von den Kund:innen gebucht werden, sofern nicht im Einzelfall etwas anderes vereinbart wird.
§ 4 Daten der Kund:innen
(1) Für die Inanspruchnahme der von onSchool angebotenen Leistungen muss die/der Kund:in ihren/seinen vollständigen Namen, ihre/seine E-Mail-Adresse, Anschrift, Telefonnummer und ggf. weitere für die Kursdurchführung erforderliche Angaben mitteilen.
(2) Die/der Kund:in akzeptiert, dass ihr/sein Name und ihre/seine E-Mail-Adresse an die das jeweilige Produkt durchführenden Trainer:innen weitergegeben werden. Dieses Einverständnis kann von der/dem Kund:in jederzeit widerrufen werden.
(3) Sofern onSchool zukünftig die Möglichkeit anbietet, ein Kundenkonto auf der Website zu erstellen, hat die/der Kund:in den Zugriff auf das Kundenkonto mittels eines Passworts zu schützen. Die/der Kund:in ist nicht berechtigt, ihre/seine Zugangsdaten an Dritte weiterzugeben.
§ 5 Änderungsvorbehalte
(1) onSchool behält sich das Recht vor, die als Trainer:in angekündigte Person im Einzelfall auszuwechseln oder den Inhalt und die Organisation eines Kurses nachträglich anzupassen, sofern der Gesamtcharakter des gebuchten Kurses hierdurch nicht wesentlich verändert wird.
(2) Sollte im Einzelfall eine Präsenzveranstaltung Gegenstand des Vertrages sein, behält sich onSchool das Recht vor, diese kurzfristig als Online-Veranstaltung durchzuführen, wenn die geplante Präsenzveranstaltung aus nicht von onSchool zu vertretenden Gründen nicht stattfinden kann.
§ 6 Widerrufsrecht
(1) Sofern die/der Kund:in Verbraucher:in ist und der Vertrag im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wird, steht ihr/ihm nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen ein Widerrufsrecht zu.
(2) Die Einzelheiten ergeben sich aus der als Anlage beigefügten Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular, die der/dem Kund:in vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.
§ 7 Preise, Fälligkeit und Förderung
(1) Alle Preise verstehen sich im Zweifel inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit die/der Kund:in Verbraucher:in ist, und im Zweifel exklusive gesetzlicher Umsatzsteuer im Geschäftsverkehr mit Unternehmen.
(2) Die Zahlungsmodalitäten (z. B. vollständige Zahlung vor Kursbeginn, Ratenzahlung oder Zahlung nach Kursende) werden im jeweiligen Angebot individuell festgelegt und können je nach Kurs und Förderart variieren.
(3) onSchool ist als AZAV-zertifizierter Bildungsträger anerkannt. Kurse können unter den jeweils geltenden gesetzlichen und förderrechtlichen Voraussetzungen über den Bildungsscheck NRW, das Qualifizierungschancengesetz (QCG) oder KOMPASS gefördert werden. Die Kund:innen sind für die Erfüllung der jeweiligen Fördervoraussetzungen selbst verantwortlich; onSchool unterstützt bei der Antragstellung, übernimmt jedoch keine Gewähr für die Bewilligung einer Förderung, soweit nachfolgend nichts anderes geregelt ist.
(4) Fördergarantie: Für den Bildungsscheck NRW 2.0 sichert onSchool zu, dass der/dem Kund:in im Falle der Nichtbewilligung der Förderung kein höherer Betrag als der ursprünglich vereinbarte Eigenanteil entsteht, sofern die/der Kund:in im laufenden Kalenderjahr noch keine über den Bildungsscheck NRW geförderte Maßnahme in Anspruch genommen hat. Diese Garantie gilt ausschließlich für den Bildungsscheck NRW 2.0 und nicht für andere Förderprogramme.
(5) Zahlt die/der Kund:in bei Fälligkeit nicht, kommt sie/er spätestens mit Ablauf von dreißig (30) Tagen nach Fälligkeit in Verzug. Das Recht von onSchool zur vorherigen Begründung des Verzuges durch gesonderte Mahnung bleibt unberührt.
§ 8 Nutzungsrechte
(1) Das Nutzungsrecht an allen Kursunterlagen, Texten, Videos, Vorlagen oder sonstigen immateriellen Schöpfungen, die im Rahmen des Vertragsschlusses zur Verfügung gestellt werden, liegt bei onSchool bzw. den jeweiligen Trainer:innen. Eine Verwendung dieser Inhalte über den persönlichen Lernzweck der/des Kund:in hinaus ist ohne ausdrückliche Zustimmung von onSchool nicht gestattet.
(2) Der/die Kund:in erhält mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den im Rahmen des gebuchten Kurses zur Verfügung gestellten Unterlagen zum eigenen Gebrauch.
§ 9 Haftung
(1) onSchool haftet gegenüber der/dem Kund:in in allen Fällen einer vertraglichen und außervertraglichen Haftung bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen.
(2) In sonstigen Fällen haftet onSchool – soweit in Abs. 3 nicht abweichend geregelt – nur, a) wenn onSchool eine Garantie übernommen hat oder einen bestehenden Mangel arglistig verschwiegen hat, oder b) bei Verletzung einer Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die/der Kund:in regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht); in diesem Fall jedoch beschränkt auf den Ersatz des bei Vertragsschluss vorhersehbaren und typischen Schadens. In allen übrigen Fällen ist die Haftung von onSchool ausgeschlossen.
(3) Die Haftung von onSchool für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt von den vorstehenden Haftungsbeschränkungen und -ausschlüssen unberührt.
(4) Soweit die Haftung von onSchool ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung der Organe, gesetzlichen Vertreter:innen, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen von onSchool.
§ 10 Rücktritts- bzw. Kündigungsrecht
(1) Sollte die/der Kund:in den gebuchten Kurs nicht oder nur teilweise in Anspruch nehmen, insbesondere bei mehrtägigen Veranstaltungen nicht an allen Tagen teilnehmen, bleibt der Vergütungsanspruch von onSchool unberührt, es sei denn, die Nichtteilnahme beruht auf einem Verschulden von onSchool.
(2) Sollte der gebuchte Kurs nicht rechtzeitig bereitgestellt werden können, wird onSchool die/den Kund:in hierüber und über den voraussichtlichen Alternativtermin unverzüglich informieren. Der/die Kund:in kann bei einer wesentlichen, von onSchool zu vertretenden Verzögerung nach Maßgabe der gesetzlichen Rücktrittsbestimmungen vom Vertrag zurücktreten.
(3) Bei einer von onSchool unverschuldet eintretenden Unmöglichkeit der Durchführung des gebuchten Kurses, insbesondere beim Ausfall der/des vorgesehenen Trainer:in oder bei technischen Störungen, sind beide Parteien vorbehaltlich der Regelung in § 11 (Höhere Gewalt) berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.
(4) Kommt die/der Kund:in mit ihrer/seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug, steht onSchool ein Rücktrittsrecht nach den gesetzlichen Bestimmungen zu.
(5) Der/dem Kund:in werden im Falle eines Rücktritts bereits erbrachte Zahlungen erstattet. Etwaige Schadensersatzansprüche von onSchool bleiben von dieser Bestimmung unberührt und können von onSchool mit einem etwaigen Rückzahlungsanspruch der/des Kund:in verrechnet werden.
§ 11 Höhere Gewalt
(1) Wird die Durchführung eines gebuchten Kurses aufgrund höherer Gewalt beeinträchtigt oder unmöglich gemacht, sind die Parteien verpflichtet, sich unverzüglich über den Hinderungsgrund zu informieren und ihre Verpflichtungen soweit wie möglich den veränderten Verhältnissen nach Treu und Glauben anzupassen. Höhere Gewalt ist jedes außerhalb des Einflussbereichs der Parteien liegende Ereignis, durch das die Parteien ganz oder teilweise an der Erfüllung ihrer Verpflichtungen gehindert werden, einschließlich Katastrophenfällen, Pandemien, behördlichen Anordnungen und vergleichbaren Ereignissen.
(2) Dauert die Behinderung länger als sechs (6) Wochen an, ist jede Partei berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. Bereits geleistete Zahlungen werden in diesem Fall anteilig erstattet.
§ 12 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht
(1) Die/der Kund:in kann gegen Forderungen von onSchool nur mit unbestrittenen, von onSchool anerkannten oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
(2) Der/dem Kund:in steht die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts oder Leistungsverweigerungsrechts nur wegen unbestrittener oder rechtskräftig festgestellter Gegenansprüche aus demselben Vertragsverhältnis zu, aus dem die Zahlungsansprüche von onSchool stammen.
§ 13 Datenschutz
Die von der/dem Kund:in im Rahmen des Vertragsschlusses freiwillig mitgeteilten personenbezogenen Daten werden ausschließlich unter Beachtung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO), dieser AGB und der Datenschutzerklärung von onSchool erhoben, verarbeitet und verwendet.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Sämtliche Erklärungen und sonstigen Mitteilungen im Zusammenhang mit diesem Vertrag bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Textform (§ 126b BGB).
(2) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen, außer in den vertraglich vorgesehenen Fällen, zu ihrer Wirksamkeit der Textform (§ 126b BGB).
(3) Dieser Vertrag und seine Auslegung unterliegen dem materiellen Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Die gesetzlichen Vorschriften zur Beschränkung der Rechtswahl und zur Anwendbarkeit zwingender Vorschriften des Staates, in dem die/der Kund:in, sofern sie/er Verbraucher:in ist, ihren/seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt.
(4) Sofern es sich bei der/dem Kund:in um eine/n Kaufmann/Kauffrau, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt oder die/der Kund:in ihren/seinen Wohnsitz bei Vertragsschluss außerhalb der Bundesrepublik Deutschland hat oder zu einem späteren Zeitpunkt dahin verlegt, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus Vertragsverhältnissen zwischen den Parteien der Sitz von onSchool, Schmallenberg. Im Übrigen gelten für die örtliche und internationale Zuständigkeit die anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen.
(5) Sollten einzelne Bestimmungen des Vertrags mit der/dem Kund:in einschließlich dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt eine Regelung, die dem Sinn und Zweck der unwirksamen Regelung nach der Vorstellung der Parteien wirtschaftlich am nächsten kommt. Dies gilt entsprechend für den Fall des Vorliegens einer Regelungslücke.
Stand: Juli 2026.